Extreme Marktentwicklung
In den letzten 18 Monaten war und ist der Bankensektor starken Marktschwankungen unterworfen. Teilweise daramatische Ertragseinbrüche und hohe Verluste führten zu einer starken Abwärtsbewegung, deren Ende in diesem Jahr nicht zu erwarten ist. Fehlende Liquidität gefährdet die Finanzierung laufender Verbindlichkeiten und die Banken mussten erhebliche Abschreibungen bei Krediten hinnehmen. Der Druck wächst auch im Traditionsgeschäft, bei den Privat- und Firmenkunden, bei denen eine deutlich stärkere Markt- und Preissensibilisierung zu verzeichnen ist .
Neuordnung der Bankenlandschaft
Die Finanzkrise führt zu einer radikalen Neuordnung der Bankenlandschaft. Die Entwicklung in diesem Sektor verläuft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft schneller und extremer. Großbanken fusionieren und verändern die Bankenlandschaft in Deutschland. Hinzu kommen strengere rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen im Zuge der Sanierungsprozesse. Das Investmentbanking wird insgesamt auf absehbare Zeit nicht mehr die Erträge erbringen wie in den letzten Jahren. Im Privat- und Firmenkundengeschäft setzen die Banken nun verstärkt auf die Filiale als Vertriebskanal, hier ist eine deutliche Verschärfung des Wettbewerbs im Bereich der Standardprodukte absehbar.
Fokus auf nachhaltige Erträge
Die Banken müssen sich künftig stärker vom Wettbewerb abgrenzen, um in einem hoch kompetetiven und zunehmend globalen Markt zu bestehen. Interne Neuordnungen sind erforderlich, um Effizienz und Transparenz zu steigern. Derart aufgestellte Banken sind für eine Zukunft gewappnet, die von nachhaltigem Wachstum bei sinkenden Margen geprägt sein wird. Hier können durchdachte und zukunftssichere Outsourcing-Lösungen in Geschäftsbereichen außerhalb des Kerngeschäftes die Marktposition stärken: Banken können sich auf die Neuordnung des Marktes konzentrieren, das Wachstum neu beleben, Kundenvertrauen zurück gewinnen und gleichzeitig Kosten und Risiko kontrollieren und managen.